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Route der Industriekultur Das Ruhrgebiet erleben


Die Route der Industriekultur ist eine 400 km lange Auto-Route entlang der industriekulturellen Highlights des Ruhrgebietes. Die Route verbindet wichtige Zeugen der industriellen Geschichte der Region – ehemalige Industrieanlagen, Hochöfen und Fördertürme sind noch bis heute Teil des Stadtbilds. Viele dieser Orte sind heute als Museen, Restaurants oder Veranstaltungsorte „erlebbar“ und gehören zu einem Besuch der Ruhr Metropole unbedingt dazu!

Wer es noch aktiver mag, kann die Route der Industriekultur natürlich auch mit dem Rad erkunden: Ein etwa 700 km langes Wegenetz verbindet für Radfahrer (meist abseits von Straßen) auch alle Orte der Route mit dem Rad.

Entlang der Route finden Sie 25 sogenannte Ankerpunkte (oder auch Erlebnisorte), wovon wir 16 unserer Lieblingsorte für Sie zu einer Mini-Route der Industriekultur zusammengefasst haben:

Zeche Zollverein Essen


Wir starten mit der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit der Ruhr Region: Die Zeche Zollverein in Essen. Die „schönste Zeche der Welt“ gehört seit 2001 u.a. aufgrund seiner außergewöhnlichen Architektur zum UNESCO Weltkulturerbe. Auf dem Zechengelände können Sie nicht nur an Führungen teilnehmen, Ausstellungen und Museen besuchen sowie sich von der Gastronomie vor Ort verpflegen lassen, sondern auch an vielen Veranstaltungen wie z.B. dem Open-Air Kino teilnehmen.

Eines von vielen Highlights auf dem Gelände: Inmitten der ehemaligen Kokerei befindet sich heute ein 12 x 5 m großes Schwimmbecken, das während der Sommerferien (in NRW) von Besuchern der Zeche in Essen kostenlos genutzt werden kann.

Zeche Zollverein Essen

Deutsches Bergbau Museum Bochum


Deutsches Bergbau Museum Bochum

Weiter geht es mit dem Deutschen Bergbau-Museum in Bochum. An diesem Punkt der Route der Industriekultur bekommen Besucher einen Einblick in die Geschichte und Entwicklungen des Bergbaus – nicht nur in Bochum, sondern weltweit! Neben dem Besuch der Ausstellungen kann sogar in einem originalgetreuen Anschauungsbergwerk in die Welt des Bergbaus eingetaucht werden. Ehemalige Bergleute führen Besucher herum und berichten aus erster Hand von Arbeit und Leben unter Tage.

Zeche Ewald Herten


Die Zeche Ewald in Herten ist die nächste Station unserer Route. Die seinerzeit produktivste aller Zechen weist eine ganz besondere Zechenarchitektur aus drei verschiedenen Epochen des Bergbaus auf. Die historischen Gebäude stehen heute als Zeugen der Industriekultur des Ruhrgebiet unter Denkmalschutz und werden u.a. vom Revuetheater genutzt.

Außerdem befindet sich noch das Besucherzentrum Hoheward auf dem Gelände der Zeche. Von hier aus bietet sich ein Ausflug zur Halde Hoheward an. Der Landschaftspark Hoheward ist ebenfalls Teil der Route der Industriekultur.

Zeche Ewald Herten

Chemiepark Marl


Ein weiterer Ankerpunkt ist der Chemiepark in Marl. Er ist der einzig Aktive der Ankerpunkte auf der Route der Industriekultur. Für Besucher werden hier regelmäßig die Werkstore geöffnet und während Werksführungen umfassende Einblicke in die chemische Produktion gewährt.

Schiffshebewerk Henrichenburg Waltrop


Im Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop lernen Sie einen gigantischen Aufzug kennen, der Schiffe eine Höhe von 14 Metern überwinden lässt. Nehmen Sie an einer Führung oder einer Schiffstour mit dem Fahrgastschiff „Henrichenburg“ teil, schauen sich die historischen Schiffe vor Ort an oder entspannen einfach im Schleusenpark.

Wer sich vor dem Besuch des Schiffshebewerks die dazugehörige App runterlädt, hat gleich seinen kostenlosen Audio-Guide dabei!

Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop

Maximilianpark Hamm


Maximilianpark Hamm

Einen der weiteren Ankerpunkte der Route der Industriekultur stellt der Maximilianpark in Hamm dar. Er ist benannt nach der ehemaligen Zeche Maximilian, auf dessen Gelände der Park 1984 entstanden ist. Heute lädt der Maximilianpark mit seinem See, zahlreichen Veranstaltungen, bunten Gärten und dem Schmetterlingshaus zur Unterhaltung ein. Im Kinderspielland mit mehreren verschiedenen Themenspielplätzen kommen auf jeden Fall auch Kinder auf ihre Kosten.

Lindenbrauerei Unna


In der ehemaligen Lindenbrauerei Unna befindet sich heute die Sammlung des Zentrums für Internationale Lichtkunst. Es ist in dieser Form das erste und einzige Museum der Welt, das sich ganz auf die Präsentation von Lichtkunst fokussiert. 

Lichtkunst Unna

Freilichtmuseum Hagen


Freilichtmuseum Hagen

Das Freilichtmuseum Hagen ist einer der Orte des Ruhrgebiets, an denen Besucher Technik- und Handwerksgeschichte live und hautnah erleben: In etwa 16 historischen Werkstätten wird täglich gearbeitet und alte, in Vergessenheit geratene Arbeitstechniken vorgeführt.

Henrichshütte Hattingen


Die Henrichshütte in Hattingen ist der nächste unserer Ankerpunkte. Ganze 150 Jahre wurden hier Eisen und Stahl produziert ehe 1987 der letzte Hochofen stillgelegt wurde. Heute kann dieser Hochofen bestiegen werden: Ein gläserner Aufzug befördert Besucher 55 m für einen fantastischen Ausblick hinauf. Auch fließt wieder das Metall (zumindest im Sommer): In der Schaugießerei können Besucher bei der Produktion zusehen.

Villa Hügel Essen


Villa Hügel Essen

Die Villa Hügel in Essen gilt mit seinen fast 270 Zimmern, 8100 m² und 28 ha Park als Symbol der Industrialisierung in Deutschland. Die Villa wurde 1873 von Alfred Krupp als Wohnhaus für seine Familie und sich erbaut. Heute dient die Villa als Museum und beherbergt eine historische Ausstellung über die Familie und die Firma Krupp.

Aquarius Wassermuseum Mülheim an der Ruhr


Im Aquarius Wassermuseum in Mülheim an der Ruhr dreht sich alles (wie sollte es anders sein) um Wasser. Mit einer Chipkarte ausgerüstet, entdecken Besucher des Aquarius an über 25 Multimedia-Stationen alles, was es über das Wasser zu wissen gibt: Von der Badekultur der Antike über die moderne Trinkwassergewinnung bis hin zum persönlichen „Wasserfußabdruck“.

Innenhafen Duisburg


Innenhafen Duisburg

Unsere Mini Route der Industriekultur führt uns natürlich auch nach Duisburg. Duisburg galt Anfang des 20. Jahrhunderts als „Brotkorb des Ruhrgebiets“. Durch ein stetiges Bevölkerungswachstum im Ruhrgebiet wurde immer mehr Getreide benötigt, sodass sich am Innenhafen Duisburg (durch seine günstige Verkehrsanbindung) etliche Getreidehandlungen ansiedelten.

Heute ist der Innenhafen Duisburg ein schickes Ausgehviertel mit Museen und Gastronomie, in welchem sich die Industriearchitektur des Ruhrgebiets mit modernen Neubauten vermischen.

Gasometer Oberhausen


Das Gasometer in Oberhausen ist der größte Scheibengasbehälter Europas. Er ist ein eindrucksvolles Denkmal der Schwerindustrie und gilt gleichzeitig als Wahrzeichen der Stadt Oberhausen. Aktuell dient das Gasometer als Veranstaltungsort für zahlreiche Veranstaltungen wie Konzerte, Theater und Ausstellungen.

Gasometer Oberhausen

Landschaftspark Duisburg Nord


Landschaftspark Duisburg Nord

Auf einer ca. 180 ha Fläche breitet sich der Landschaftspark Duisburg Nord aus. Dort vermischt sich Industriekultur mit Lichtinstallationen, Natur und Action.

Im Zentrum des Parks befindet sich ein ehemaliges Hüttenwerk, dessen stillgelegte Anlagen heute auf vielfältige andere Weise genutzt werden. Hier im Landschaftspark Nord kann nun u.a. das größte künstliche Tauchsportzentrum Europas, ein alpiner Klettergarten, ein Hochseilparcours und ein zum Aussichtsturm umfunktionierter Hochofen entdeckt werden.

Nordsternpark Gelsenkirchen


Ein weiterer Ankerpunkt der Route der Industriekultur ist der Nordsternpark in Gelsenkirchen. Er entstand auf dem Gelände der gleichnamigen Zeche Nordstern. Heute ist die Fläche ein beliebter Landschaftspark mit Spaziermöglichkeiten, Wasserspielplatz und interessanter Architektur. Wer genau hinschaut, dem entgeht nicht die Ähnlichkeit der Zeche Nordstern mit seiner „großen Schwester“; der Zeche Zollverein. Beide Zechen wurden vom gleichen Architekten entworfen.

Nordsternpark Gelsenkirchen

Tetraeder Bottrop


Tetraeder Bottrop

Für jeden der schwindelfrei ist, bietet in Bottrop das Haldenereignis Emscherblick – auch besser bekannt als Tetraeder - einen beeindruckenden Ausblick über das Ruhrgebiet. Knapp 400 Treppenstufen und etwa 60 m Höhe sind es bis ganz oben. Nachts wird der Tetraeder durch eine Lichtinstallation besonders in Szene gesetzt.

Die Route der Industriekultur verbindet die wichtigsten Orte der industriellen Vergangenheit des Ruhrgebiets. Egal ob mit dem Auto oder per Rad – die Orte der Ruhr Metropole entlang der Route zu entdecken lohnt sich in jedem Fall.

Als Ausgangspunkt für die Ausflüge zu den Ankerpunkten der Route der Industriekultur sind die wbw Hotels ideal gelegen. Für Informationen zu Zimmern und Preisen nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf oder schauen Sie hier.