Alle Artikel mit dem Schlagwort: Rüttenscheider

Ausgelassene Stimmung auf der Flanier- und Partymeile beim Publikumsmagnet Rü-Fest

Der zweite Samstag im Juni ist nicht nur für Rüttenscheider fest im Kalender für’s Rü-Fest reserviert. Heute ist es heiß – hochsommerliche 28 Grad bringen die Besucherströme enorm ins Schwitzen. Auch wenn ich wieder Glück mit einem Parkplatz habe, so ist die Anreise mit Öffis oder Fahrrad dringend empfohlen, ansonsten droht die erste Schweißattacke bei der nahezu sinnlosen Parkplatzsuche… Seit 1988 ist das Rü-Fest fester Bestandteil des Essener Veranstaltungskalenders und gilt weit über die Stadtgrenzen hinaus als bestbesuchter Tages-Event in NRW. Dieses Jahr feiert das Rü-Fest 30. Geburtstag! Traditionell am zweiten Samstag im Juni präsentiert sich der Stadtteil auf über rund 2 km entlang der Rüttenscheider Straße (Rü), Essens schönster Einkaufs- und Erlebnismeile mit einem attraktiven Programm, das Besucher aus dem gesamten Ruhrgebiet anzieht. Schon am Nachmittag ist das Rü-Fest extrem gut besucht. Flanieren wird an manchen Abschnitten der Rü zum Stop-and-go ganz A40-like oder gar zur Stehparty. Und immer sehne ich die schattigen Abschnitte mit den großen Bäumen herbei, die ein wenig Abkühlung versprechen. Im Mittelpunkt des vielseitigen Programms stehen die attraktive Mischung aus Kunst, Handwerk, Kultur …

Lunch Time @ Hudson’s im Frühling auf der Terrasse

Wat denn – wenn die Sonne lacht, muss ich draussen lunchen! Heute bin ich mal im Biergarten @ Hudson’s Ein riesengroßer Vorteil ist, das der Biergarten viele Plätze bietet und die Wahrscheinlichkeit groß ist, auch wirklich draussen in der Sonne sitzen zu können. Ausserdem gibt es rundum das Girardethaus einiges an Parkplätzen. Die ersten Sonnenstrahlen im Frühling muss ich nutzen. So sitze ich nun auf der Terrasse am Hudson und bestelle mir ein Wasser und einen Gemischten Salat mit Ziegenkäse, Walnüssen und Balsamico Dressing. Von den Auto-Posern anne Rü kriegt man hier eigentlich nix mit, aber heute ist doch ein R8 auf dem Parkplatz, der mit viel Getöse abfährt. Ansonsten sitzt man hier recht unbehelligt vom Straßenverkehr. Mein Salat ist okay, aber ich kann noch ein Dessert vertragen. „Das“ jedoch, sagt die Servicekraft, „gibt es erst später, abends“. Ich überlege nochmal und bestelle bei ihrem Kollegen eine Latte Macchiato und frage nach, ob es denn einen Keks dazu gäbe, wenn ich schon kein Dessert bekommen kann. „Nee, nee – natürlich können Sie ein Dessert bestellen …

Benvenuto a Venezia – rustikale Trattoria Pizzeria mit solider Küche

Der Mix macht’s: und so reihen sich schicke hippe Restaurants auf der Rü an traditionelle Klassiker. Heute besuche ich die Trattoria Pizzeria Venezia, die zu diesen Klassikern zählt Wie das so ist mit den bewährten Klassikern, sie sind gut besucht, denn sonst wären sie längst abgelöst worden. Erst recht an der Rü, wo es sehr starke Konkurrenz im gastronomischem Bereich gibt. In der Mittagszeit herrscht Hochbetrieb. Viele Geschäftsleute und Mitarbeiter der umliegenden Firmen sind zum Lunch eben auch bei Venezia eingekehrt, so das wir um kurz vor halb eins den letzten freien Tisch ergattern. Das Restaurant Venezia ist eher einfach und rustikal eingerichtet. Zum Namen passend gibt’s ein paar venezianische Masken an den Wänden und einige Bilder mit dem Thema Venedig, die man käuflich erwerben kann. Im Sommer sind die Aussenplätze vor der langen Fensterfront direkt anne Rü heiß begehrt. Die Karte bietet so ziemlich alles, was man in einer gut sortierten italienischen Trattoria und Pizzeria erwartet. Am Nachbartisch haben zwei italienische Geschäftsleute Spaghetti mit Black Tiger Gambas bestellt, die soeben serviert werden. Ja, die sehen …

Benvenuti bei Pasta e Gamberoni: muntere italienische Gastlichkeit auf der Rü

Entfernung: Hotel An der Gruga ca. 2 Auto-Min.;  500 m zu Fuß 8 Min. für 500 m. Hotel Maximilians ca. 5 Auto-Min.; 1,3 km zu Fuß 8 Min. für 600 m.  Mittagszeit in Rüttenscheid und ich besuche heute das Pasta e Gamberoni. Hm, den letzten Platz ergattere ich mal grade, draussen am Stehtisch. Der große lange Tisch mit Bänken ist bereits besetzt und auch drinnen in dem kleinen Laden sind alle Plätze belegt. Da habe ich ja Glück und geniesse meinen Platz in der Sonne! Die Kellnerin kommt und fragt mich, was ich möchte. „Etwas essen, haben Sie eine Karte“ – na, das hat mich direkt als Erstbesucher verraten. Die Speisen sind alle drinnen auf großen Tafeln an den Wänden zu finden. „Na, wenn ich jetzt reingehe ist mein Platz doch weg“ „Kein Problem, ich decke mal ein bisschen was ein“. Okay, dann wähle ich das Mittagsgericht: Lammkoteletts auf Linsen. Einen kleinen Antipasti-Gruß vom Haus finde ich neben einem San Pellegrino an meinem Platz. Ist der jetzt nur für mich zur Platz-Blockade oder gibt es den immer? …

Valentinstag anne Rü mit Lami-Tipps für alle Lieben und Liebenden

Am Valentinstag werden in Deutschland so viele Blumen verschenkt wie an keinem anderen Tag im Jahr – manche glauben dadurch, dass dieser Tag von der Blumen- oder Schokoladenindustrie erfunden sein könnte Das allerschönste Sonnenwetter begleitet mich bei meiner Last-Minute-Valentinstag-Shoppingtour über die Rüttenscheider Straße. Ein paar Fotos von Valentinstag-Geschenken habe ich für Euch gemacht: Blumen, Düfte, Süsses oder mal eine schöne Karte zum Verschenken. Der Valentinstag 2017 am 14. Februar wird nicht nur in Deutschland als Tag der Liebenden gefeiert, sondern auch in so einigen weiteren Ländern. Doch was steckt eigentlich hinter dieser Bedeutung? Tatsächlich geht der Valentinstag auf das Mittelalter zurück Wie bei vielen Gedenktagen ist der Ursprung in mehreren Varianten überliefert, die sich nicht mehr genau prüfen lassen. Besonders häufig wird er Valentin von Terni zugeschrieben, der wohl Bischof war. Er soll sich über das Verbot des Kaisers hinweggesetzt haben, dass Soldaten nicht heiraten dürfen. Der Überlieferung nach traute er sie und verschenkte Blumen – was sich heute im Brauchtum am Valentinstag wiederfindet. Valentin von Terni gilt außerdem als Märtyrer: Er soll am 14. Februar 269 nach …

Der TATORT in Essen, Regie: Jean Mathis & David Tappeser

Der Tatort auf der Rüttenscheider Straße ist ein absolutes Muss für Feinschmecker und Besseresser. Der Tatort ist ein kleines, gemütliches, sehr geschmackvoll eingerichtetes Restaurant mit gut sortierter Bar. Bilder junger Künstler, die regelmäßig wechseln, zieren die Wände. Aktuell gibt es die spannende Ausstellung „Falsche Engel“ von Ben Mathis, die retro/funky inspiriert ist. Täglich wechselnde Speisekarte und spannende Gaumenfreuden als Empfehlung vom Chef persönlich. Geführt wird der Tatort von Jean Mathis und David Tappeser. Jean Mathis hat unter Jean-Claude Bourgueil und Alain Ducasse gekocht. Im März 2012 hat es den gebürtigen Elsässer dann nach Rüttenscheid verschlagen. Er schwingt das Kochzepter im Tatort Essen. Für den Service sorgt David Tappeser, der seit zehn Jahren in der Essener Gastronomie wie Mintrops Stadthotel tätig ist . Er präsentiert sich als perfekter Gastgeber. Er ist herzlich, verbindlich und bestens über die Speisen informiert. Als wir uns setzen, werden wir sofort mit Wasser, frischem Brot und einem köstlichen Dipp versorgt. Während wir die Speisenkarte studieren, kommt David an unserem Tisch vorbei und sagt, dass wir uns bloß noch nicht festlegen sollten. Er …

Kirschblüte auf der Rü

Ein Traum in Rosa, der Lust auf Frühling macht! Der Rü steht die rosa Kirschblüten-Pracht ganz wunderbar. Es ist sehr schön, dort entlang zu flanieren und die hübschen Kirschblüten anzuschauen. Aber beeilen muss man sich schon, um sie zu sehen, die Kirschblüte ist ein sehr kurzes Vergnügen! Dazu gibt es eine Geschichte: Und zwar wurden die Kirschbäume – etwa 200 – von Tadashi Nakamura gespendet. In den 1950er Jahren kam der Chemiker Tadashi Nakamura im Auftrag des Weltkonzerns Mitsui nach Essen. Da ratterte noch die Straßenbahn über die Rü, waren die Gehwege rechts und links so schmal, das kein Bistrostuhl Platz hatte. Erst mit dem Bau der U-Bahn wurde die Straße umgestaltet und erhielt nicht nur breite Bürgersteige, sondern auch an grünes Gewand, das Tadashi Nakamura Ende der 1980er Jahre spendete, und dessen Blüte er immer wieder miterlebte. Auch nach seiner Rückkehr nach Japan blieb der fließend deutsch sprechende Nakamura der Stadt Essen – die er als seine zweite Heimat empfand – eng verbunden. Fast jährlich, bis zu seinem Tod im Alter von 88 Jahren, …