Alle Artikel mit dem Schlagwort: Rüttenscheider

Benvenuti bei Pasta e Gamberoni: muntere italienische Gastlichkeit auf der Rü

Entfernung: Hotel An der Gruga ca. 2 Auto-Min.;  500 m zu Fuß 8 Min. für 500 m. Hotel Maximilians ca. 5 Auto-Min.; 1,3 km zu Fuß 8 Min. für 600 m.  Mittagszeit in Rüttenscheid und ich besuche heute das Pasta e Gamberoni. Hm, den letzten Platz ergattere ich mal grade, draussen am Stehtisch. Der große lange Tisch mit Bänken ist bereits besetzt und auch drinnen in dem kleinen Laden sind alle Plätze belegt. Da habe ich ja Glück und geniesse meinen Platz in der Sonne! Die Kellnerin kommt und fragt mich, was ich möchte. „Etwas essen, haben Sie eine Karte“ – na, das hat mich direkt als Erstbesucher verraten. Die Speisen sind alle drinnen auf großen Tafeln an den Wänden zu finden. „Na, wenn ich jetzt reingehe ist mein Platz doch weg“ „Kein Problem, ich decke mal ein bisschen was ein“. Okay, dann wähle ich das Mittagsgericht: Lammkoteletts auf Linsen. Einen kleinen Antipasti-Gruß vom Haus finde ich neben einem San Pellegrino an meinem Platz. Ist der jetzt nur für mich zur Platz-Blockade oder gibt es den immer? …

Valentinstag anne Rü mit Lami-Tipps für alle Lieben und Liebenden

Am Valentinstag werden in Deutschland so viele Blumen verschenkt wie an keinem anderen Tag im Jahr – manche glauben dadurch, dass dieser Tag von der Blumen- oder Schokoladenindustrie erfunden sein könnte Das allerschönste Sonnenwetter begleitet mich bei meiner Last-Minute-Valentinstag-Shoppingtour über die Rüttenscheider Straße. Ein paar Fotos von Valentinstag-Geschenken habe ich für Euch gemacht: Blumen, Düfte, Süsses oder mal eine schöne Karte zum Verschenken. Der Valentinstag 2017 am 14. Februar wird nicht nur in Deutschland als Tag der Liebenden gefeiert, sondern auch in so einigen weiteren Ländern. Doch was steckt eigentlich hinter dieser Bedeutung? Tatsächlich geht der Valentinstag auf das Mittelalter zurück Wie bei vielen Gedenktagen ist der Ursprung in mehreren Varianten überliefert, die sich nicht mehr genau prüfen lassen. Besonders häufig wird er Valentin von Terni zugeschrieben, der wohl Bischof war. Er soll sich über das Verbot des Kaisers hinweggesetzt haben, dass Soldaten nicht heiraten dürfen. Der Überlieferung nach traute er sie und verschenkte Blumen – was sich heute im Brauchtum am Valentinstag wiederfindet. Valentin von Terni gilt außerdem als Märtyrer: Er soll am 14. Februar 269 nach …

Der TATORT in Essen, Regie: Jean Mathis & David Tappeser

Der Tatort auf der Rüttenscheider Straße ist ein absolutes Muss für Feinschmecker und Besseresser. Der Tatort ist ein kleines, gemütliches, sehr geschmackvoll eingerichtetes Restaurant mit gut sortierter Bar. Bilder junger Künstler, die regelmäßig wechseln, zieren die Wände. Aktuell gibt es die spannende Ausstellung „Falsche Engel“ von Ben Mathis, die retro/funky inspiriert ist. Täglich wechselnde Speisekarte und spannende Gaumenfreuden als Empfehlung vom Chef persönlich. Geführt wird der Tatort von Jean Mathis und David Tappeser. Jean Mathis hat unter Jean-Claude Bourgueil und Alain Ducasse gekocht. Im März 2012 hat es den gebürtigen Elsässer dann nach Rüttenscheid verschlagen. Er schwingt das Kochzepter im Tatort Essen. Für den Service sorgt David Tappeser, der seit zehn Jahren in der Essener Gastronomie wie Mintrops Stadthotel tätig ist . Er präsentiert sich als perfekter Gastgeber. Er ist herzlich, verbindlich und bestens über die Speisen informiert. Als wir uns setzen, werden wir sofort mit Wasser, frischem Brot und einem köstlichen Dipp versorgt. Während wir die Speisenkarte studieren, kommt David an unserem Tisch vorbei und sagt, dass wir uns bloß noch nicht festlegen sollten. Er …

Kirschblüte auf der Rü

Ein Traum in Rosa, der Lust auf Frühling macht! Der Rü steht die rosa Kirschblüten-Pracht ganz wunderbar. Es ist sehr schön, dort entlang zu flanieren und die hübschen Kirschblüten anzuschauen. Aber beeilen muss man sich schon, um sie zu sehen, die Kirschblüte ist ein sehr kurzes Vergnügen! Dazu gibt es eine Geschichte: Und zwar wurden die Kirschbäume – etwa 200 – von Tadashi Nakamura gespendet. In den 1950er Jahren kam der Chemiker Tadashi Nakamura im Auftrag des Weltkonzerns Mitsui nach Essen. Da ratterte noch die Straßenbahn über die Rü, waren die Gehwege rechts und links so schmal, das kein Bistrostuhl Platz hatte. Erst mit dem Bau der U-Bahn wurde die Straße umgestaltet und erhielt nicht nur breite Bürgersteige, sondern auch an grünes Gewand, das Tadashi Nakamura Ende der 1980er Jahre spendete, und dessen Blüte er immer wieder miterlebte. Auch nach seiner Rückkehr nach Japan blieb der fließend deutsch sprechende Nakamura der Stadt Essen – die er als seine zweite Heimat empfand – eng verbunden. Fast jährlich, bis zu seinem Tod im Alter von 88 Jahren, …