Alle Artikel mit dem Schlagwort: Extraschicht

Volles Programm, überwältigend und herzerwärmend, fantasievoll und fröhlich, informativ und inspirierend – bei der ExtraSchicht

Mit Superlativen punktet die ExtraSchicht Jahr für Jahr… so auch 2017: ExtraSchicht ist, wenn 235.000 Leute durch die Metropole Ruhr reisen, um ja nichts von der Nacht der Industriekultur zu verpassen – in 21 Städten, an 46 Spielorten, mit 2.000 Künstlern Heute Abend wollen wir Bochum, Herne und Hattingen besuchen. Zuerst fahren wir gegen 18 Uhr die Jahrhunderthalle in Bochum an. Allerdings mit dem Auto – das bleibt dort stehen und von dort aus benutzen wir die Öffis und ES-Busse, die im Rahmen des ExtraSchicht-Tickets kostenlos sind. Den Science Slam haben wir uns als Highlight dort ausgeguckt. Auf dem Weg lassen wir die imposante Industriekathedrale auf uns wirken und geniessen das Silent Cinema, die Riesenschaukeln und besuchen den Klaviermarathon des Klavier-Festival Ruhr. Wir sehen und vor allem hören fasziniert der Interpretation von Sihan Zhang des Stückes „The Days fly by“ von Frederic Rzewski zu. Mächtige Industriekathedrale Jahrhunderthalle Die Jahrhunderhalle ist Industriekathedrale und ein Riesen-Festspielhaus der Industriekultur, aber gleichzeitig auch eine Naherholungsoase im Revier. An diesem Ort offenbart sich der Transformationsprozess einer ganzen Region. Einst repräsentative …

ExtraSchicht 2016: 200.000 Besucher feiern die Nacht der magischen Momente

200.000 Besucher feiern die 16. ExtraSchicht und erleben an 48 ausgewählten Spielorten Industriekultur von ihrer schönsten Seite Mehr als 2.000 Künstler sorgen trotz der Schauer am Anfang des Abends mit einem spannenden Programm aus Theater, Musik, Comedy, Illusionen und Workshops für Begeisterung und gute Stimmung. Auch neue Spielorte erfahren großen Publikums-Zuspruch. Und das, obwohl die Besucher zu Beginn noch mit Schirm und Regenjacke in den Warteschlagen stehen müssen. Auf die ExtraSchicht freue ich mich immer sehr… Aber diesmal hat mir das Wetter den Samstag über die Laune kräftig versaut. Nichtsdestotrotz haben wir uns auf den Weg gemacht. Nachdem wir letztes Jahr in Essen und Bottrop unterwegs waren – hier im Blog Extraschicht 2015 – wollen wir diesmal Duisburg erobern. Allerdings sind wir mit dem Auto nach Duisburg und nutzen erst vor Ort die öffentlichen Verkehrsmittel und zusätzlichen Shuttles – die im Rahmen des Extraschicht Tickets komplett kostenlos sind. Besonders begehrt: die Bustouren über das Duisburger Werksgelände von thyssenkrupp Gestartet sind wir bei thyssenkrupp. Zum ersten Mal öffnete thyssenkrupp seine Pforten bei einer ExtraSchicht und wir wollten uns die Tour …

Magische Extraschicht rund um die Giganten der Industriekultur

Der Pott kocht, er pulsiert, lebt: große Aktionen und feine Performances bewegen über 200.000 Menschen zu den 45 Spielorten der Extraschicht – und ich bin dabei! Warme Jacke – leider macht der Sommer gerade Pause – und bequeme Schuhe an und los geht’s! Am Hauptbahnhof starten wir mit der Tram 107 Richtung Zollverein. Die Extraschicht Erkennungsmerkmale Armband und Katalog sind überall zu sehen. Die Straßenbahn ist uralt und rappelvoll. Dennoch sind tatsächlich Künstler da, die uns mit klassischer Musik bespielen. Ein schöner Start! An der Zeche Zollverein steigen wir in den Bus nach Bottrop zu einer der Landmarken des Ruhrgebiets, dem Tetraeder. Und im ersten Kreisverkehr geht’s rund! Manni – unser Busfahrer – gibt Gas, dreht mit seinem Gelenkbus sehr zügig mehrere Runden durch den Kreisel. Wir Fahrgäste müssen uns festhalten und fassen gar nicht, was da passiert. Allen macht’s Hölle-Spaß! Ein Fußweg führt von der Haltestelle hinauf zum Tetraeder. „Dieser Weg wird kein leichter sein“ grüßt uns ein „Steiger“ mit Glück Auf. Hinter jeder Kehre wartet eine Überraschung wie poetry to go von Studenten, …