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COA – Cuisine of Asia – Asien mit allen Sinnen erleben

Entfernung: Hotel An der Gruga ca. 4 Auto-Min.; 700 m zu Fuß 9 Min. für 600 m. Hotel Maximilians ca. 8 Auto-Min.; 2,2 km zu Fuß 13 Min. für 900 m. 

Ein kommunikatives Raumkonzept, das dazu einlädt Asien mit allen Sinnen zu erleben. Und eine Speisekarte, die die Vielfalt der ehrlichen und echten südostasiatischen Esskultur widerspiegelt

Special Taste Trip: Assam-Tempura-Fisch-Curry

Die Vielfalt der Gastronomie Betriebe in Rüttenscheid ist groß. Heute besuche ich das Restaurant COA und freue mich auf die gesunde und frische Küche Asiens. COA liegt direkt an der Rü und bietet auch einen Aussenbereich. Der ist heute allerdings verweist, da es leider zu kalt für den Wonnemonat Mai ist. Beim Betreten des COA bin ich kurz überfordert, da es ein sehr großes Restaurant mit vielen Raumteilern ist. Aber ein Servicemitarbeiter hilft mir schnell darüber hinweg.

Behagliche Sitzecke mit vielen Kissen und Blümchen-Tischen im COA

Vergesst die großen Ketten mit den immer gleichen Sitzzonen! Obwohl COA ein Franchise-System ist, sind hier wirklich behagliche Bereiche entstanden, die dennoch eine gewisse Transparenz bieten. Barplätze an der offenen Küche laden dazu ein, den Köchen beim Zaubern der Gerichte zuzusehen.

Single-Plätze auf Barhockern direkt an der offenen Küche laden zum Betrachten der Zauberkünste der Köche ein

Tradition und Kreativität, kombiniert mit kommunikativer Esskultur

Sehr dezente Lounge-Musik ergänzt die angenehme warme Atmosphäre heute Mittag. Dunkles Holz, grauer Stein, viele Grüntöne dominieren den Raum. Zur Begrüßung bekomme ich einen Jasmin-Tee in einem kleinen schweren Schälchen an meinem Platz gereicht. Die Getränke- und Speisekarte sind rustikal mit Holzdeckeln versehen. Als Vorspeise wähle ich eine vietnamesische Frühlingsrolle mit Minze, Romanasalat und Nuoc-Mam-Dip und zwei Crispy-Garnelen mit Samurai-Soße. Die Kleinen Köstlichkeiten können stückweise bestellt werden.

Die vietnamesische Frühlingsrolle mit Minze, Romanasalat und Nuoc-Mam-Dip und die beiden Crispy-Garnelen mit Samurai-Soße im traditionellen Bambus-Dampfkorb

Alles ist hier durchgestylt und dennoch ist nichts Gleichmacherei oder ungemütlich. Die verschiedenen Sitzmöglichkeiten und Zonen sind unterschiedlich gestaltet und integrieren sich dennoch in ein durchgeplantes Raumkonzept. Traditionelles Essen am runden Tisch oder auch große Gruppen im Separée sind hier möglich. Auch die Beleuchtung ist spannend und verschieden. Auch der Restroom und sogar der Zigarettenautomat sind gestylt. Den verpönten Asia-Kitsch sucht man hier vergebens. Bis auf maneki neko! Die goldig glänzende Winke-Katze, die Glück bringen soll, steht am Reservation-Desk und empfängt bzw. verabschiedet die Gäste. Hier ist Kitsch mal augenzwinkernd und schön platziert!

COA kommt ohne Asia-Kitsch aus, bis auf maneki neko – die Glück bringende Winke-Katze

Die Speisekarte nimmt die Gäste mit auf einen Taste Trip durch Asien. Die Vorspeise kann aus vielen kleinen Gerichten, den sogenannten Dim Sum, individuell zusammengestellt werden. Dim Sum bedeutet wörtlich übersetzt: „Kleine Köstlichkeiten, die das Herz berühren“. Dim Sum werden traditionell gemeinsam bestellt und am Tisch geteilt – die geselligste Form des Speisens und immer auch ein Ausdruck der Wertschätzung, menschlich wie kulinarisch. Das Flair der bunten, dampfenden, quirligen und leckeren Welt der Streetkitchen-Kultur Südostasiens wird erlebbar.

Besteck oder Stäbchen? Das ist manchmal auch eine Frage der Zeit und Geduld

Gesunde, frische Küche und kreative Kochkunst

Von der Mittagstisch-Karte wähle ich mein Hauptgericht: Hähnchen Sukiyaki. Hähnchenbruststreifen mit Champignons, Shitake-Pilzen, Paprika, Frühlingszwiebeln, Rapsblüten, Cashews und Jasmin-Duftreis in Sojasoße. Das allerdings wird mir zu früh serviert. Meine Vorspeise habe ich erst halb auf. Der Kellner ist besorgt, entschuldigt sich dafür und hätte den Teller auch noch mal mitgenommen. Korrekte Reaktion, wie ich finde – aber ich behalte meinen Teller!

Hähnchen Sukiyaki: Hähnchenbruststreifen mit Champignons, Shitake-Pilzen, Paprika, Frühlingszwiebeln, Rapsblüten, Cashews und Jasmin-Duftreis in Sojasoße

Es ist der natürliche Geschmack der frischen Zutaten, der zur Geltung kommt. Kurze Garzeiten schonen die wertvollen Inhaltsstoffe und sorgen für das farbenfrohe Aussehen. Kein Salz und Pfeffer, sondern der vernünftige Einsatz von Kräutern und Gewürzen sorgt für die geschmackliche Vielfalt der knackigen Gemüse. Dazu kommen kalorienarme Saucen, Reis oder Nudeln als Beilage und je nach Vorliebe Rind- und Schweinefleisch sowie zartes Geflügel und Meerestiere in mundgerechten Stücken.

Eine Einladung zu einem COA SPRITZ für den Faux-pas mit dem Timing

Statt Dessert probiere ich die Erdbeerlimo mit Minze: Fruchtig aromatisch und üppig mit Minze dekoriert – eine gute Entscheidung! Der Service ist insgesamt sehr aufmerksam. Und für die kleine Unachtsamkeit bekomme ich einen Gutschein für einen COA SPRITZ und direkt einen Espresso.

Der Aussenbereich des COA direkt an der RÜ

Hongkong, der „Melting pot“ mit vielen Traditionen, Einflüssen und Geschmacksrichtungen Asiens, steht hinter der Idee von coa.

Meine Auswahl:
Vietnamesische Frühlingsrolle mit Minze, Romanasalat und Nuoc-Mam-Dip, 1 Stk. 1,60 Euro  
Crispy-Garnele mit Samurai-Soße, 2 Stck. 3,60 Euro
Hähnchen Sukiyaki – Hähnchenbruststreifen mit Champignons, Shitake-Pilzen, Paprika, Frühlingszwiebeln, Rapsblüten, Cashews und Jasmin-Duftreis in Sojasoße für 8,90 Euro
Wasser 0,25 l für 2,60 Euro
Erdbeerlimonade 0,2 l für 3,- Euro

COA
asian food and drinks
Rüttenscheider Straße 191
45131 Essen
Fon 0201 560 50 210
essen@coa.as

Öffnungszeiten
Mo – Do 11-23 Uhr
Fr – Sa 11-24 Uhr
So 12 – 23 Uhr

Take away zu bestellen über den Lieferservice foodora

Mein Besuch war am Mittwoch, 3. Mai 2017

Anke Koch

Anke Koch

Seit Februar 2015 blogge ich für die wbw-Hotels und entdecke ständig neue Seiten des Ruhrpotts - oder alte Seiten neu!

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