Alle Artikel in: Bars & Cafés

Clubbing@Hudson´s… and the beat goes on

Mit ’nem ordentlichen Lagerkoller nach Dauererkältung sehne ich mich nach Ausgehen, ’nem Drink und Abtanzen. Das passt gut mit der Clubbing Night im Hudson’s zusammen Am Eingang bezahle ich fünf Euro Eintritt und bekomme dafür ein Bändchen ums Handgelenk. Wir durchqueren den Garderobenbereich und kommen ins Hudson’s. DJ Phillip Thomas legt schon auf, die Tanzfläche ist jetzt – noch vor halb zwölf – übersichtlich, eher zaghaft gefüllt. Das ändert sich schnell und die volle Tanzfläche bleibt… Erfinder und Gastgeber ist Tom Schulte alias DJ Phillip Thomas Das Rü-Clubbing, mittlerweile „Clubbing@Hudson’s“ genannt, ist zusammen mit den Taktlos-Events Essens älteste Party-Reihe der elektronischen Musik. Die Beliebtheit seiner Veranstaltung, die jeden letzten Freitag eines Monats steigt, begeistert Tom Schulte immer wieder. An jedem letzten Freitag im Monat geht’s im Hudson’s im Girardethaus in die nächste Runde. Angefangen hatte alles 2010 im damaligen Cabalou auf der Rüttenscheider. Einmal im Monat servierte Phillip Thomas feinste House-Musik. Nach der Schließung des Cabalou zog die Reihe 2015 ins Hudson’s. Eine ausverkaufte Location ist fast die Regel. Der Clubbing-Erfinder lädt sich stets einen Gast-DJ aus der Region ein, …

Heimliche Liebe: Sonntagnachmittag mit Stockbrot und Glühwein

Urlaubsstimmung im Pott verspricht die Heimliche Liebe inklusive eines atemberaubenden Blickes auf den Baldeneysee und die Villa Hügel Was für ein Traumtag: es ist kalt und sonnig! Und ich werde heute endlich zur Heimlichen Liebe fahren. Im Januar, Februar und März – je nach Wetter – gibt’s dort sonntagnachmittags Stockbrot und Glühwein im Biergarten. Kaum ein Essener kennt es nicht, das Traditionslokal „Heimliche Liebe“ in Essen Stadtwald! Hoch über dem Baldeneysee und mitten im Grünen bietet sie einen wunderbaren Blick auf das Ruhrtal und die Villa Hügel, einen kleinen Urlaub vor Ort. Bereits vor über 150 Jahren hat kein geringerer als Alfred Krupp hier gestanden und sich in diesen Ausblick verliebt. Hier hat er gestanden und gesagt, dort drüben auf dem Hügel soll meine Villa stehen! Der Legende nach soll er sich hier sogar des öfteren mit seiner “heimlichen Liebe” getroffen haben. Tatsache ist aber, dass sich noch 150 Jahre danach täglich Menschen in diesen Ausblick neu verlieben oder diese Liebe zu diesem Ausblick neu aufflammen lassen. Das Gebiet um die Heimliche Liebe ist ein schönes Wander- und …

Bistro Schacht XII – Getränke, Snacks und deftige Mahlzeiten

Es gibt auf dem Welterbe ein paar Möglichkeiten zu snacken, lunchen oder aber ein Dinner in opulenterer Umgebung einzunehmen. Heute besuche ich das Bistro Schacht XII in der Halle 12 Vielen wird es noch als „Butterzeit“ bekannt sein, zumindest die Räumlichkeiten. Nun ist ein anderer Betreiber drin und es heißt „Bistro Schacht XII“. Ob vor einer Veranstaltung oder nach einer Zollverein-Führung, hier warten Getränke und täglich wechselnde Mittagsgerichte auf die Gäste. Das Bistro bietet im Innenbereich 100 Sitzplätze und einige Stehtische. Historische Fotos aus dem Archiv des Ruhr Museums sorgen für Bergbauatmosphäre. Im Außenbereich des Bistros finden rund 120 Gäste Platz. Hier ist Self-Service angesagt. Ich bin sofort dran. Das Speisen- und Getränkeangebot steht auf Karten gut lesbar an der Theke. Von belegten Brötchen und Baguettes, über Salate, Currywurst, Spaghetti, Pizza, Pide und Flammkuchen passt das Angebot zum erweiterten Snacken im Bistro. Ich wähle das heutige Mittagsgericht: eine Käse-Lauch-Suppe. Dazu eine Johannisbeerschorle, die ich mir selbst aus den großen Kühlschränken heraussuche. Der Industriecharme dominiert im Bistro nach wie vor. Alte Fotos an den Wänden passen …

HANDVERLESENes beim Winter-Designermarkt auf Zollverein

In der ehemaligen Lesebandhalle laden ausgewählte Künstler und Designer zum Wintershopping ein Der Designermarkt HANDVERLESEN bringt die Besucher auf dem Welterbe Zollverein in Winter- und Weihnachtsstimmung. Stöbern ist in Halle 12 angesagt – aber mit Ruhe, denn viele kleine Details der alltagstauglichen, innovativen Arbeiten und Exponate der unabhängigen Labels, Werkstätten und Designer wollen entdeckt werden. Ein Team ansässiger Künstler und Designer haben diesen Markt kurz vor Weihnachten 2004 aus der Wiege gehoben. Ihr Anliegen ist es, alltagstaugliches, niveauvolles und innovatives Design sowie Kunst in ansprechender Atmosphäre anzubieten. Klein aber fein Die Anzahl der Stände und Designer ist zwar eher überschaubar, aber ich benötige überraschend viel Zeit, um mir die Details und Besonderheiten der Exponate anzuschauen. Auch komme ich mit den Designern und Künstlern schnell ins Gespräch über ihre Arbeiten und so erfahre ich interessante Details. Dass die kleinen Bildquadrate von Miss Kirchhoff im Original mit echter Zechenkohle entstanden sind, in den Shirts der Grubenhelden immer eine Strophe des Steigerliedes gedruckt ist, die Leuchtenschmiede die alten Geräte über Flohmärkte und ebayKleinanzeigen bezieht und so weiter… Die meisten der Ausstellungsstücke können nicht nur …

Lunch anne Rü: Oliv Panetteria

Klitzekleine Tische, eine lange Bank an der gesamten Fensterfront entlang und einige Stühle laden draußen vor dem Oliv zum Lunch ein Hm, vor lauter Business-Hemden-Trägern sehe ich keinen freien Platz mehr. Aber höchst aufmerksam nimmt der Inhaber Morteza Soudbakhsh meine Ratlosigkeit wahr und weist die Servicemitarbeiterin an, mir einen Platz zu zeigen. Toskanisches Bistro Die einen sehen in ihr ein französisches Bistro, die anderen halten sie für eine toskanische Osteria. Gegründet wurde die Panetteria ursprünglich als kleine Bäckerei des Restaurants Oliv auf der Rüttenscheider Straße, als hauseigener Lieferant für Brot, Kuchen und süße Kleinigkeiten. Nach Mittagskarte fragen! Eine zusätzliche Mittagskarte bietet im wöchentlichen Wechsel zwischen 11.30 und 15 Uhr ein paar Gerichte zu attraktiven Preisen. Ich wähle das Thai-Curry mit Garnelen und Wildreis. Mit der Zeit veränderte die Nachfrage das Angebot des Oliv: Brot und Kuchen zum Mitnehmen, Kaffee für zwischendurch, südländische Frühstücksvariationen, erfrischende und stärkende Suppen, einfache Speisen aus Regionen rund um das Mittelmeer. Die Emanzipation der Panetteria entwickelte sich mit kleinen Schritten. Frei werdende Plätze werden mittlerweile von einigen Abiturientinnen eingenommen. Das Publikum mischt sich hier wieder. …

Ein Fest für alle Generationen: 35.000 Besucher feiern das Wottelfest in Heisingen

Zum ersten Mal bin ich beim Wottelfest in Heisingen. Vorgestellt hatte ich mir, das die Wottel – ein altes Wort für Möhre – sich als Leitfaden durch das Stadtteilfest zieht, das Kirmes, Kunstmarkt und heute am Sonntag auch verkaufsoffen ist. Entdeckt habe ich nur einen Stand, der die Wottel thematisiert, nämlich das Wottelziehen. Außerdem hat die Glasapparatebaumeisterin Regina Buchholz witzige Wottel-Zecken kreiert, die man nicht nur bewundern, sondern auch kaufen kann. Es ist viel los, das habe ich schon bei der Anfahrt und der Parkplatzsuche mit dem Auto gemerkt. Das Stadteilfest ist größer als ich erwartet habe. Es gibt zwei große und einige kleinere Bühnen, jede Menge Kirmesfahrgeschäfte und Buden. Außerdem viele Gastrostände. Der Einzelhandel lädt heute zum Sonntagnachmittag-Shopping ein. Im Vorjahr haben die Organisatoren von der Heisinger Werbegemeinschaft das Wottelfest bereits um einen Tag verlängert, nun weiten sie das Stadtteilfest auch räumlich aus: Erstmals wird der Vorplatz an der Kirche St. Georg mit Angeboten wie Hüpfburgen und Kasperletheater für Kinder bespielt. Und gegenüber – in Höhe der Tankstelle – gibt es einen Segway-Parcours. Trotz der Fülle, muss ich nie …

Ausgelassene Stimmung auf der Flanier- und Partymeile beim Publikumsmagnet Rü-Fest

Der zweite Samstag im Juni ist nicht nur für Rüttenscheider fest im Kalender für’s Rü-Fest reserviert. Heute ist es heiß – hochsommerliche 28 Grad bringen die Besucherströme enorm ins Schwitzen. Auch wenn ich wieder Glück mit einem Parkplatz habe, so ist die Anreise mit Öffis oder Fahrrad dringend empfohlen, ansonsten droht die erste Schweißattacke bei der nahezu sinnlosen Parkplatzsuche… Seit 1988 ist das Rü-Fest fester Bestandteil des Essener Veranstaltungskalenders und gilt weit über die Stadtgrenzen hinaus als bestbesuchter Tages-Event in NRW. Dieses Jahr feiert das Rü-Fest 30. Geburtstag! Traditionell am zweiten Samstag im Juni präsentiert sich der Stadtteil auf über rund 2 km entlang der Rüttenscheider Straße (Rü), Essens schönster Einkaufs- und Erlebnismeile mit einem attraktiven Programm, das Besucher aus dem gesamten Ruhrgebiet anzieht. Schon am Nachmittag ist das Rü-Fest extrem gut besucht. Flanieren wird an manchen Abschnitten der Rü zum Stop-and-go ganz A40-like oder gar zur Stehparty. Und immer sehne ich die schattigen Abschnitte mit den großen Bäumen herbei, die ein wenig Abkühlung versprechen. Im Mittelpunkt des vielseitigen Programms stehen die attraktive Mischung aus Kunst, Handwerk, Kultur …

Lunch Time @ Hudson’s im Frühling auf der Terrasse

Wat denn – wenn die Sonne lacht, muss ich draussen lunchen! Heute bin ich mal im Biergarten @ Hudson’s Ein riesengroßer Vorteil ist, das der Biergarten viele Plätze bietet und die Wahrscheinlichkeit groß ist, auch wirklich draussen in der Sonne sitzen zu können. Ausserdem gibt es rundum das Girardethaus einiges an Parkplätzen. Die ersten Sonnenstrahlen im Frühling muss ich nutzen. So sitze ich nun auf der Terrasse am Hudson und bestelle mir ein Wasser und einen Gemischten Salat mit Ziegenkäse, Walnüssen und Balsamico Dressing. Von den Auto-Posern anne Rü kriegt man hier eigentlich nix mit, aber heute ist doch ein R8 auf dem Parkplatz, der mit viel Getöse abfährt. Ansonsten sitzt man hier recht unbehelligt vom Straßenverkehr. Mein Salat ist okay, aber ich kann noch ein Dessert vertragen. „Das“ jedoch, sagt die Servicekraft, „gibt es erst später, abends“. Ich überlege nochmal und bestelle bei ihrem Kollegen eine Latte Macchiato und frage nach, ob es denn einen Keks dazu gäbe, wenn ich schon kein Dessert bekommen kann. „Nee, nee – natürlich können Sie ein Dessert bestellen …

Karnevalspartys: Rüttenscheid fest in Narrenhand

Zahlreiche Karnevals-Partys locken zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag in den Stadtteil. Rund um die Rüttenscheider Brücke ist am meisten los Rü ist das Epizentrum der fünften Jahreszeit im Pott Natürlich lässt sich die Rü nicht mit den Karnevalshochburgen am Rhein vergleichen: Schaut man jedoch in die Nachbarstädte des Ruhrgebiets, so hat sich die Kneipenmeile zumindest im Revier zum Epizentrum der fünften Jahreszeit gemausert. Nirgendwo sonst in der Stadt geht es an diesen Tagen bunter, lauter, schriller und kostümierter zu. Hier gibbt et einen kleinen Auszug dessen, wat so los is in Rüttenscheid – natürlich gänzlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Feierwütige Jecken sind bei der Altweiber Ego Bar Party im addicted club, Girardetstraße 2, genau richtig. Ab 19 Uhr geht’s LOSS an Weiberfastnacht und der Eintritt ist frei. Auch auf der Rü ist der Fitzpatrick Irish Pub dieses Jahr wieder ganz vorne mit dabei, wenn es um feierwütige Jecken geht. Ab 15 Uhr an Weiberfastnacht sind alle Jecken herzlich willkommen in der irischen Hochburg des Essener Karnevals. DJ Olaf spielt Karnevals-Hits und Musik der 80er bis heute. Direkt nebenan feiert …

Stylische Wandmalereien, Leder, Stahlrohre, Motorrad, Burger und ’ne Batterie guter Biere im KohleCraftWerk

Die Vielzahl an Burger-Läden in Rüttenscheid machen die Wahl fast zur Qual… Aber wenn Franco Giannetti Restaurants betreibt, dann richtig – somit kann man mit dem KohleCraftWerk gar nix falsch machen Industriestyle und heiße Öfen  Im Eingang steht mal direkt ’ne historische Triumph ‚rum. Zwischen derben Fabriklampen und kühlen Stahlkonstruktionen im Industriestyle nehme ich Platz an einem Holztisch mit Lederbank und Holzstühlen. Der aufmerksame Kellner erscheint rasch. Mein Blick in die Speisenkarte zeigt mir Salate, Burger, Burger und Burger. Und an der Tafel über mir gibt’s noch ein Fisch- und zwei fette Steak-Gerichte zur Auswahl. US Streetfood und Bier im amerikanischen Stil Im KohleCraftWerk gehört zum Grillen qualitativ hochwertige Holzkohle, nämlich Quebracho Blanco aus Argentinien. Und natürlich der spezielle Mibrasa Grillofen. Neben dem perfekten Grillgut hat sich das KohleCraftWerk auf Craft-Biere spezialisiert, die von kleinen Brauereien auf traditionelle Weise aus natürlichen Zutaten mit viel Liebe hergestellt werden. Großen Wert wird hier auf’s Handwerk, nicht nur in der Braukunst, sondern auch in der Verarbeitung der  natürlichen und ausgewählten Lebensmittel gelegt.   Klar bestelle ich einen Burger: den Surf’n Turf mit Rindfleisch aus Maisfütterung, Black Tiger Garnelen, frischem Wildkräutersalat und Garnelenrelish. Liest sich gut und schmeckt auch so! …