Monate: April 2019

Spargel auss’m Pott – gibbt et – schau‘ her!

Wir lieben Spargel – vor allem Spargel aus Deutschland. Ich bin auch ein echter Fan 80% des Spargels auf unseren Tellern stammt aus Deutschland. Um den meisten Ertrag aus den Feldern zu holen, verwandeln die Landwirte ihre Felder im Frühjahr in gigantische Folienwüsten. Das habe ich mir mal bei uns in Essen bzw. an der Stadtgrenze Mülheim angeschaut. Was hat es mit den Folien überhaupt auf sich? Spätestens Anfang Mai, wenn sich die ersten Sonnenstrahlen durch den Wolkenhimmel kämpfen, beschließen die Medien gemeinsam mit vielen Verbrauchern, dass nun die neue Spargelsaison beginnen müsse. Sehr unangenehm für jeden Spargelbauern, der zu diesem Zeitpunkt noch keinen Spargel hat! Daher möchten natürlich viele Spargelerzeuger den natürlichen Erntebeginn beeinflussen und ggf. etwas verfrühen. Fehlt die Folie auf den Feldern, muss der Landwirt übrigens mehrmals täglich ernten, damit wir unseren schönen weißen Spargel auf den Teller bekommen. Die Personalkosten steigen und die Preise klettern gleich mit nach oben. Die Folien machen aber wohl auch global Sinn. Dank der Folien kann schon früh zum heimischen Spargel gegriffen werden. Keine Folie – …

So schön isser, der Pott: Frühlingsspaziergang im Grugapark

Wenn die ersten Sonnenstrahlen im Frühling wärmen, locken sie nicht nur mich ins Grüne. Der Grugapark ist eine wunderbare Oase mitten in Rüttenscheid und lohnt sich immer für einen Spaziergang Die Grugaeintrittskarten, die in den wbw hotels für die Hotelgäste bereit liegen, sind vergriffen. Schön, das die Gäste das Angebot nutzen! Na, dann muss ich doch zur Kasse. Die Anstehschlange täuscht. Alle haben sich merkwürdigerweise nur an einer Kasse angestellt. Die zweite Kassiererin macht auf sich aufmerksam und so bin ich schon die übernächste, die an der Reihe ist. Hach, wat isset schön im Pott! Die Natur ist nach dem Winter erwacht. Narzissen, Stiefmütterchen und Magnolien stehen in voller Blüte und erregen die Aufmerksamkeit der vielen Besucher mit ihren Handys. Es wird viel fotografiert. Der Grugapark ging aus der Großen Ruhrländischen Gartenbauausstellung 1929 hervor und gehört mit seinen 600.000 qm sicherlich zu den größten und attraktivsten Freizeitparks Europas. Mit 600.000 qm ein riesiger Freizeittreff Ein botanischer Garten mit schönen und seltenen Pflanzen, ein attraktiver Tierpark, ein Spiel- und Sportparadies, ein Gesundheits- und Kurort, ein Freizeittreff mit riesigen Wiesen, Tummel- …

Die Oldtimer-Show der Superlative: Techno Classica in Essen

Fünf Tage im Jahr wird Essen zum Zentrum der internationalen automobilen Klassiker-Szene. Immer dann, wenn die Techno Classica stattfindet, pilgern Oldtimer- und Youngtimer-Enthusiasten in Massen dorthin. Ein wahrer Publikumsmagnet – heute bin ich dabei. Nach meiner etwas zähen Anfahrt – da Riesenandrang – zu den Parkplätzen der Messe Essen, laufe ich mit vielen Automobil-Enthusiasten zum Eingang. Die Kassen sind gut besetzt und schnell habe ich mein Ticket. Einen Flyer mit Lageplan zu den Messehallen gibt’s an der Information. Gefühlt mindestens 90% Herren machen die Besucherströme aus, die die Techno Classica besuchen. Die meisten von Ihnen sind mit Fotoapparaten, iPads oder Handys ausstaffiert und fotografieren ohne Ende. Sofort nimmt mich die wunderschöne Formensprache der Fahrzeuge gefangen. Überall glänzende wohlgeformte Karosserien, funkelnde Chromteile und Felgen, Fahrzeuge mit Gesicht – ein Traum! Faszination Oldtimer – I share the passion – zumindest hier und heute. Also auch was für die Damenwelt, die sich für schöne Designs interessiert! Im vergangenen Jahr waren es stolze 190.000 zahlende Fans. Und die kommen aus aller Welt: Rund 30 Prozent der Besucher reisen nach …

Näh mal wieder: Stoff- und Tuchmarkt in Werden

Kommenden Sonntag findet wieder der beliebte deutsch-holländische Stoff- und Tuchmarkt in Werden statt. Bummel durch die kleinen Gassen und Geschäfte inklusive. Trarara – et is verkaufsoffen – wat sach ich, Kohle muss mit! Nicht nur Nähwütige flanieren durch die Gässchen Die Veranstaltung, die den verkaufsoffenen Nachmittag, ein kulinarisches Angebot – sowie als Hauptattraktion natürlich den Stoff- und Tuchmarkt in der Altstadt vereint, lockt viele Besucher auch aus der Umgebung nach Werden. Alle nutzen die Gelegenheit für einen Bummel durch die hübschen Gassen. Und nicht wenige verlassen die Altstadt mit prall gefüllten Tüten… pah, dazu sach ich ma bessa nix… Erinnerung an die Tuchmacher in Werden Mit dem Stoff- und Tuchmarkt erinnert der Werbering seit dem Jahr 2007 an die Ära der Tuchmacher-Industrie im Stadtteil. In Werden begann diese 1757 mit der Tuchfabrik von Scholten und endete mit der Schließung der Werdener Feintuchwerke AG 1964. Zweimal im Jahr – einmal im Frühjahr und einmal im Herbst – packen Händler aus Nah und Fern ihre Produkte unter den Pavillonzelten aus: Auf dem Schulhof an der Joseph-Breuer-Straße reihen sich Stand an Stand. …