Monate: Juni 2018

Volles Programm, überwältigend und herzerwärmend, fantasievoll und fröhlich, informativ und inspirierend – bei der ExtraSchicht

Mit Superlativen punktet die ExtraSchicht Jahr für Jahr… so auch 2017: ExtraSchicht ist, wenn 235.000 Leute durch die Metropole Ruhr reisen, um ja nichts von der Nacht der Industriekultur zu verpassen – in 21 Städten, an 46 Spielorten, mit 2.000 Künstlern Heute Abend wollen wir Bochum, Herne und Hattingen besuchen. Zuerst fahren wir gegen 18 Uhr die Jahrhunderthalle in Bochum an. Allerdings mit dem Auto – das bleibt dort stehen und von dort aus benutzen wir die Öffis und ES-Busse, die im Rahmen des ExtraSchicht-Tickets kostenlos sind. Den Science Slam haben wir uns als Highlight dort ausgeguckt. Auf dem Weg lassen wir die imposante Industriekathedrale auf uns wirken und geniessen das Silent Cinema, die Riesenschaukeln und besuchen den Klaviermarathon des Klavier-Festival Ruhr. Wir sehen und vor allem hören fasziniert der Interpretation von Sihan Zhang des Stückes „The Days fly by“ von Frederic Rzewski zu. Mächtige Industriekathedrale Jahrhunderthalle Die Jahrhunderhalle ist Industriekathedrale und ein Riesen-Festspielhaus der Industriekultur, aber gleichzeitig auch eine Naherholungsoase im Revier. An diesem Ort offenbart sich der Transformationsprozess einer ganzen Region. Einst repräsentative …

bed for good: Alexander Creutzburg radelt 3.000 km für den guten Zweck

Der Dresdner Unternehmer Alexander Creutzburg fährt einen Monat mit dem E-Bike durch Deutschland und sammelt Spenden Heute früh bin ich um 10 Uhr am Hotel an der Gruga mit Alexander Creutzburg verabredet. Alexander radelt seit Ende Mai sagenhafte 3.000 km durch Deutschland und sammelt Spenden für Kinder, die sich keinen Urlaub oder Feriencamp leisten können. Ich darf ihn auf einem kurzen Streckenabschnitt begleiten. Auszeit per Deutschland-Tour Von einer Auszeit hat der Mittvierziger lange geträumt. Bereits seit über zwanzig Jahren ist er selbständig, hat immer Vollgas gegeben und wenig Urlaub gemacht. Jetzt setzt er mit der 31tägigen Radtour durch Deutschland einen Traum um, bei dem ihn seine Familie und seine Agentur tatkräftig unterstützen. Die Idee zum „bed for good“ Projekt entwickelte er, da ihm seine Auszeit irgendwie zu egoistisch vorkam. „Deutsche Kinder fahren gemeinsam mit Kindern aus Flüchtlingsfamilien in die Nähe von Leipzig, um im Haus Grillensee gemeinsam eine Ferienfreizeit zu verbringen“, erläutert Alexander Creutzburg das Konzept. „Dresden ist nicht immer positiv in den Schlagzeilen, wenn es um das Thema Flüchtlinge geht. Ich finde es toll, dass …

Phantastischer Blick auf ferne Galaxien – Walter Hohmann Sternwarte

Nach dem Saharastaub der letzten Woche ist der Himmel über Essen bei dieser frühsommerlichen Schönwetterlage superklar! Es ist DIE Gelegenheit, mal zur Sternwarte zu fahren und einen Blick auf ferne Galaxien zu riskieren… Wenn das Interesse am Sterneschauen erwacht, dann ist der Anlass dafür oft ein Fernsehbeitrag, ein Zeitschriften-Artikel oder ein Buch. Phantastische Bilder verlocken dazu, das Universum mit eigenen Augen zu erforschen. So auch bei meinem Sohn… Kostenlose Gelegenheit dazu bietet die Walter Hohmann Sternwarte. Die Walter-Hohmann-Sternwarte in Essen Im Essener Stadtteil Schuir befindet sich, eingebettet in Felder und Waldstücke, die Walter-Hohmann-Sternwarte. In der Nähe der Niederlassung des Deutschen Wetterdienstes (Wetteramt) entstand hier an der Wallneyer Straße in den letzten Jahrzehnten eine Volkssternwarte, die trotz ihrer Nähe zur Großstadt durch ihre relativ lichtgeschützte Lage noch die Möglichkeit bietet, den Sternhimmel zu beobachten. Zu diesem Zweck stehen mehrere Teleskope zur Verfügung, an denen während der offiziellen Öffnungszeiten unter fachkundiger Anleitung Entdeckungstouren am Sternenhimmel gestartet werden können. Heute Abend gibt es um 20 Uhr einen Vortrag: Astrobiologie – die Suche nach der Herkunft des Lebens von Jochen Schmitting. …

Lucente – beliebte Adresse für Feinschmecker und Weinliebhaber

Heute hat es mich mal wieder in meine zweite Heimat, nach Essen, verschlagen. Vielmehr nach Rüttenscheid. Ich liebe einfach diesen Stadtteil. Hier pulsiert das Leben, gerade wenn die Temperaturen steigen. Dann spielt sich ein Großteil des Lebens auf der Straße ab. Man sitzt draußen, nimmt sich Zeit für ein Pläuschchen, genießt die lauen Sommerabende. Exemplarisch für diesen Lebensstil – nennen wir ihn mediterran – steht das Lucente. Mit großem Staunen – dieses sei mir als Dortmunderin verziehen – stelle ich fest, dass auch hier Franco Giannetti die Zügel fest in der Hand hält. Habe ich doch in letztem Jahr erst zwei weitere Projekte von Herrn Giannetti die „Gastronomia Officina“ und das „Bistecca“ besucht. Seit über 20 Jahren ist Franco Giannetti auf der „Rü“ aktiv. Als junger Koch wurde er vom heutigen „La Grappa“-Patron Rino Frattesi als Küchenchef ins Restaurant Elysée geholt. Das war für ihn zunächst ungewohntes Terrain, da im elterlichen Betrieb „Bei Giorgio“ in Duisburg immer so gekocht wurde, als würde die Familie vorbei kommen. Nach einem Jahr im Elysée übernahm er das Restaurant und …